11.09.2016 - 41. Oldtimerrallye „Rund um Wesel“ – ACN Wesel e.V. im ADAC 

Sonntagmorgen, zu einer Zeit, wo Andere die Bettdecke nochmal glätten nachdem sie sich umgedreht haben, trafen sie wieder alle an der Niederrheinhalle in Wesel ein. Grund hierfür war mitnichten allein das traumhafte Frühstück, wie es immer dort gereicht wird, sondern um sich den ganzen Tag mit ihren Oldtimern am Niederrhein zu tummeln. Der ACNW-Wesel hatte zu seiner 41. Oldtimerrallye Rund um Wesel eingeladen. Dieser Einladung sind dieses Jahr einige Teilnehmer mehr als im vorigem Jahr gefolgt, bleibt nur zu hoffen, dass die Tendenz sich steigendentwickelt.
Wie auch im Vorjahr hat der ACNW unter Leitung von Franck Hardacker eine tolle Rallye auf die Beine, oder besser gesagt auf die Räder gestellt.
So mussten außer den teilweise schon listig versteckten OK’s sprich Baumaffen, in diesem Jahr alle Ortseingangsschilder und die Rückseiten, so die offizielle Bezeichnung in der STVO für das Ortsausgangsschild gefunden werden, wobei bei Ersterem der 2. Buchstabe in die Bordkarte und bei Letzterem der vorletzte Buchstabe ebenfalls in die Bordkarte einzutragen war. Besonderheit: bei Doppelbeschilderung waren die Buchstaben aller Schilder einzutragen.
Weil Frank annahm, dass der Beifahrer damit noch nicht ausgelastet sei, waren auch noch die sogenannten “Weiler“ –Schilder ebenfalls zu finden und zu notieren. Ein paar Fragen entlang der Strecke rundeten die Aufgabenstellung für den Beifahrer ab. Langeweile war hier nicht angesagt.
Eine Geschicklichkeitsaufgabe für den Fahrer war in der Etappe vor der Mittagspause ebenfalls enthalten, natürlich fahrerischer Natur. Sollte wegweisend für andere Veranstaltungen sein, wo Oldtimerrallyes oder Ausfahrten durch würfeln oder Dartpfeile werfen mit entschieden werden, ebenso mit Fragen wieviel Nieten am Eifelturm vernietet wurden, eine Frage die allenfalls bei “Wer wird Millionär“ gestellt werden sollten.
Nach der Mittagspause, bei der ein Imbiss und kalte Getränke, bzw. Kaffee gereicht wurde, ging es weiter. Für die erste Aufgabe nach der Mittagspause ging es auf den Parkplatz an der Rundhalle, wo wie im Vorjahr eine knifflige aber lösbare Aufgabe zu fahren war. Als letztes war eine Frage zum eigenen Fahrzeug zu beantworten, sollte für jeden machbar sein.
Resümierend sei gesagt, die Mannschaft des ACNW hat wieder eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und flüssig fahrbare Strecke perfekt ausgearbeitet.
Am Ziel angekommen, gab es nach ca. 1 Stunde eine Stärkung für die Teilnehmer in Büffetform.
Hierzu sei nur zu sagen, wie Herr Lichter es ausdrücken würde:“ et war allet lecker“.
Auch die Siegerehrung, wenn auch nicht wie im Fahrerbrief angegeben, erfolgte trotzdem sehr zügig.
Um ca. 18.45 Uhr ging es dann mit der Preisverteilung los, hier tue ich mich schwer, wie im letzten Jahr auch, die Erfolge der Teams aus Walsum einzeln anzuführen, deshalb begnüge ich mich damit von einer erfolgreichen Teilnahme unseres Club zu schreiben.
Ich darf, so glaube ich, im Namen aller Teilnehmer den Mannen um Frank ein dickes Lob aussprechen und darauf hoffen, dass es im nächsten Jahr noch ein paar mehr Teilnehmer werden.
Volker Machemehl - Sportleiter 1.Walsumer AC