10.06.2017 - Rund um die Rheinfels Quelle - 1.Walsumer AC

 „Diesmal war uns der Wettergott gut gesonnen“  so Dr. Rainer M. Holzborn, 1. Vorsitzender des WAC. Im Gegensatz zur letztjährigen Veranstaltung, bei der die Fahrzeuge bei zum Teil strömenden Regen unterwegs waren, konnte es dieses Jahr wettertechnisch nicht besser laufen.
Schon kurz vor 11 Uhr am Samstagvormittag trafen die ersten Fahrzeuge auf dem Jahnplatz in Hiesfeld ein, wo schon zahlreiche Schaulustige die Oldtimer erwarteten. Die Helfer des WAC geleiteten die Fahrzeuge zu ihren Parkplätzen, so dass Zuschauer und Teilnehmer das fast schon mediterrane Flair genießen konnten.
Die Werbegemeinschaft Hiesfeld sorgte für die Verköstigung von Teilnehmern und Zuschauern und organisierte sogar einen Food-Truck, in dem frisch gebackene Pizza angeboten wurde.
So verging die Zeit im Flug. Um 13.01 Uhr schickte der Dinslakener Bürgermeister Dr. Michael Heidinger das erste Fahrzeug auf die Strecke schickte. Gewohnt fachkundig und mit Humor stellte Jens Rissel die Fahrzeuge vor und wusste auch die eine oder andere Anekdote zum Besten zu geben.Die Idealstrecke konnten die Teilnehmer aus dem am Start ausgehändigten Bordbuch entnehmen. Professionell aufbereitet und mit sogenannten Chinesenzeichen versehen  fiel diese Aufgabe den Teams mehr oder weniger leicht. Für die motorsportlich ambitionierten Oldtimerfahrer gab es eine Soll-Zeit-Prüfung, bei der eine Strecke in einer bestimmten Zeit möglichst sekundengenau gefahren werden sollte. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, in dem sie Schrauben auf unterschiedlichen Gewindestangen aufschrauben sollten. Die landschaftlich reizvolle Strecke trug in diesem Jahr erstmalig die Handschrift des neuen WAC-Sportleiters Volker Machemehl. Vom Start aus ging es in Richtung Duisburg über Ruhrort nach Homberg auf die andere Rheinseite. Danach befuhren die Teilnehmer Moerser Gebiet. Nachdem der erste Streckenteil eher industriell geprägt war, führte anschließend die Strecke durch eher ländliches Gebiet hin zur Rheinfähre Walsum. Nach einer kurzen Überfahrt trafen die Teilnehmer nach und nach im Ziellokal „Am Rubbert“ ein.
Auf Grund einer Straßensperrung im ersten Streckenteil, die die Verantwortlichen des WAC nicht zu vertreten hatten, trafen die Teilnehmer später als erwartet im Ziel ein. Als um 20.45 Uhr die letzten Fahrzeuge sicher eingetroffen waren, konnten die Verantwortlichen erleichtert aufatmen.
„Keine größeren Zwischenfälle, keine Unfälle, alle sicher im Ziel“, so lautet das Fazit von Volker Machemehl, dem Sportleiter des WAC. „Wir hatten nur einen technischen Ausfall“ so Roman Werner, „das spricht für die Robustheit der alten Technik, außerdem hatten wir einen ehemaligen ADAC Straßenwachtfahrer mit einem ausrangierten Straßenwachtfahrzeug engagiert, der im Fall der Fälle sicherlich helfen kann“.
Als dann um kurz nach 21 Uhr die Ergebnisse bekannt gegeben wurde, stand der Gesamtsieger - Jens Klein und Sanna Brockschmidt mit einem Range Rover 3,5 von 1985  - fest. Gefolgt wurde das siegreiche Duo vom Team Fiegel/Dickmann-Fiegel mit einem MG C-GT. Den dritten Platz erreichten Maaßen/Maaßen, die mit einem Maserati 222 an den Start gegangen sind. Auch die Teilnehmer des ältesten Fahrzeugs, einem Ford T-Modell aus dem Jahr 1912 kamen sicher ins Ziel.
Heinrich Dickmann - Pressewart 1.WalsumerAC