42. Oldtimerrallye "Rund um Wesel"  -  ACN Wesel e.V. im ADAC  -  10. September 2017

Bericht Norbert Gries
Am 10.9.2017 fand wieder die Oldtimerrallye „Rund um Wesel“ bei idealem Wetter statt. Aufgrund der positiven Erfahrungen in den letzten Jahren war der Walsumer AC war mit der unglaublichen Anzahl von 10 Teams vertreten. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Nach reichhaltigem sehr gutem Frühstück in Buffetform ging es auf die landschaftlich sehr schöne Strecke. Streckenführung und  Aufgabenstellungen ließen keine Wünsche offen. Einige Aufgaben waren sicherlich nicht ganz einfach zu bewältigen, jedoch stets fair und gut lösbar, jedenfalls keine „dämliche Fragen“ oder Glücksspiele.
Das Chinesenzeichen - Labyrinth in einem Gewerbegebiet mit einer Länge von 14 km war einfach nur großartig. (((-:
Die Auswertung konnte im Internet durch die Teilnehmer zeitnah nachvollzogen werden und unmittelbar nach dem Abendessen – ebenfalls in Buffetform - gab es dann auch, ohne lange Wartezeit, die Siegerehrung.
Insgesamt eine sehr gelungene ausgewogene Veranstaltung mit sehr hohem Spassfaktor.  Danke an das Team vom ACN Wesel, gerne im nächsten Jahr wieder ….

Bericht Sebastian Winkler
"September" steht nun auf dem Kalender und wie zur Bestätigung sinken die Temperaturen bereits deutlich an den stetig kürzer werdenden Tagen. Die Leute sprechen von "Herbst", Übergangsjacken und Weihnachtsgebäck in den Supermarktregalen. Igitt! Kommt gar nicht in Frage. Verleugnung - die erste Phase im Trauerprozess, dass der Sommer 2017 auf Abschiedstournee ist.
Für meinen Beifahrer Erich (der beste Beifahrer der Welt!) und mich ist die "Rund um Wesel" in unserer Region eine feste Größe. Und es war ein Kraftakt: nicht nur, dass der Oldtimer meiner Eltern einige (viele) Streicheleinheiten einforderte - auch unser Fahrzeug erster Wahl fiel just am Tag zuvor mit einer Leckage an der mechanischen Kraftstoffpumpe aus. Macht nichts, fahren wir halt Polo G40, ist ja jetzt nicht sooo schlimm. Das Wetter sollte wider meines persönlichen Erwartens sogar noch einmal schön werden.
Mit entsprechend früher Nennung durften wir schon 12 Minuten nach dem Start des ersten Fahrzeuges auf die Piste, 48 weitere Old- und Youngtimer folgten uns im Minutentakt entlang dem schönen Niederrhein. Stolz wie Oscar, dass wir das kleine "Häkchen" im ersten Kreisverkehr auf unserer Habenseite buchen konnten, tappten wir wenige hundert Meter voll in die Falle der Automobilisten des unteren Niederrheins. Wenn nämlich die als Chinesenzeichen gegebenen Fahraufträge nummeriert wurden, dann sind diese auch in der Reihenfolge dieser Nummerierung abzufahren. Und nicht in der Reihenfolge wie sie aufgeschrieben stehen! Zum Glück kassierten wir nicht den Stempel in die Bordkarte, der unser Versagen dokumentenecht bestätigt hätte. Stattdessenn kurvten wir nur einen knappen Kilometer vom Start zunächst hilfs- dann auch orientierungslos umher. Zum Glück entdeckte mein Beifahrer Erich die gestellte Falle und wir nahmen die Fährte wieder auf, notierten die versteckte OK an der richtigen Stelle und bekamen auch den Stempel genau so wie es die Musterbordkarte später vorsehen sollte.
Nun mit der Gewissheit, dass wir keine Rallyegötter sondern normale Sterbliche sind, ging es für uns endlich weiter. Zusätzlich zu den geschickt platzierte OK galt es auch so genannten "stumme OK" - hier: Buchstaben von Ortseingangs- und Rückseiten- sowie Hinweisschildern und zusätzlich die Querung von Bahngleisen - zu notieren, um die Zahl der Fehlerpunkte auf ein Minimum zu begrenzen. Vorbei an renitenten (und/oder betrunkenen?) Radfahrern auf der Strecke und einem Chinesenlabyrinth im Fahrauftrag setzten wir unsere Fahrt bis zur GLP fort und ließen den Polo G40 zwischenzeitlich auch das ein oder andere Mal von der Leine. Bei der GLP bzw. Sollzeitprüfung lautete die Aufgabenstellung, eine vorher definierte Strecke mit einer ebenso definierten
             

 

 

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